Drei ungeschriebene SEO Gesetze

Drei ungeschriebene SEO Gesetze

 

Google ist wie eine Blackbox. Wer weit oben ranken möchte, kann nie sicher sein, den perfekten Text, die richtigen Backlinks oder die idealen SEO-Werkzeuge zu haben. Wer sein Unternehmen im Google-Ranking an vorderster Front sehen will, muss also experimentieren – aber so ganz ins Blaue hinein? Eher schwierig. In Sachen SEO gibt es drei ungeschriebene Gesetze und die sollten Sie kennen und beachten.

Markenbezogener Content

In einem berühmten Zitat von Google-Veteran Eric Schmidt heisst es sinngemäss, dass Brands, also Marken, die Lösung sind – sie unterscheiden gute von schlechten Unternehmen. Bei Google, Facebook und Co. wissen wir im Prinzip nicht, welcher Content relevant ist, obwohl es immer heisst, dass Qualität zählt. Aber woher wollen diese Konzerne schon wissen, ob Ihre Website wertvolle und relevante Informationen enthält?

Es geht nur über markenbezogenen Content. Wer bei Google Trends seinen Markennamen eingibt und ihn mit dem Markennamen von Wettbewerbern vergleicht, sieht sofort, wo die eigene Marke steht, ob sie populärer oder unpopulärer geworden ist. Je grösser sie ist, desto weiter oben im Ranking taucht die Marke auf. Logisch. Der Content muss also auf die Marke abzielen, um im Ranking nach oben zu schiessen.

UX - User Experience

Es spielt keine Rolle, wie gut Sie Ihren SEO-Job erledigen. Sie haben Links gesetzt, die Titel-Tags optimiert und AB-getestet und herausragenden Content geschrieben. Wenn die UX versagt, dann bleiben die Leute einfach nicht auf Ihrer Website. Das reisst, das Ranking verläuft langfristig nach unten. Google nutzt ein Tool, dass Nutzermetrik genannt wird und das wichtige Indikatoren misst: die Zeit, die Besucher auf der Seite verbringen, die Absprungrate und wie viele Unterseiten angeschaut worden sind. Und diese Faktoren haben mit SEO und Content nichts zu tun, sondern nur mit UX.

Denn Ihre Seite ist nach diesem Massstab dann gelungen, wenn das Produkt gut ist und die Usability stimmt. Es gibt massenhaft erfolgreiche Unternehmen wie etwa Dropbox, Slack und Airbnb, die nicht wegen SEO erfolgreich geworden sind, sondern weil die Unternehmen die Websites extrem nutzerfreundlich gestaltet haben.

Technisch auf der Höhe der Zeit sein

Wenn Ihr Unternehmen hinter den technischen Möglichkeiten zurückbleibt, wird es schwer, immer erfolgreich zu sein. Spracherkennung ist hier ein exzellentes Beispiel, schon bald wird die Hälfte aller Google-Anfragen per Voice Search gestellt werden. Sie müssen den technischen Wandel aktiv mitgehen.

Künstliche Intelligenz – wie Spracherkennung, Gesichtserkennnung, maschinelles Sehen etc. – muss in Ihrem Unternehmen eine wichtige Rolle einnehmen. Wenn Sie diese Dienste nicht bereitstellen können, sind Sie schnell von den Google-Suchanfragen abgeschnitten und im Ranking geht es rasch nach unten.

Diese drei Regeln sind essenziell, wer sie nicht befolgt, rankt höchstens durch Zufall und kurzfristig oben. Ganz egal, wer wie viel in SEO investiert.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.